Firmengeschichte

Die Bauschlosserei Meier und Söhne hat eine langjährige Tradition und betreibt das Handwerk in der vierten Generation.

Meier und Söhne Schmiede

Erste Generation:
Friedrich Meier, geboren am 7.9.1869 in der Dorfstrasse in Stetten, eröffnete am 11.11.1893 im sogenannten "Wäschhüsli" - im Garten von Hans Meier-Mathisen - eine Schmiede.

Die Schmiede betrieb er bis zum 28.4.1933. Während dieser Zeit war er noch nebenberuflich als Landwirt und Imker tätig.
Aus der Ehe mit Rosina geb. Widmer (aus CH Schneisingen) gingen zwei Söhne und eine Tochter hervor.

Zweite Generation:
Sein Sohn Alfred erlernte bei ihm das Schmiedehandwerk und legte am 4.2.1933 bei der Handwerkskammer in Freiburg die Meisterprüfung als Huf- und Wagenschmied ab.
Am 28.4.1933 übernahm Alfred Meier die Schmiede seines Vaters und kaufte im Jahr 1935 beim damaligen Steinbruchbetrieb der Firma Lonza in Bergöschingen eine Lagerhalle. Die Lagerhalle baute er auf dem Grundstück der Familie Kaltenbacher in Stetten auf. Im Jahr 1938 kaufte er von Herrn Hartmann aus Herdern das heutige Wohn- und Landwirtschaftshaus in der Dorfstrasse 35.
Nach Kriegsende im Jahr 1946/47 baute er an das Ökonomiegebäude eine neue Schmiedewerkstatt an.
Aus seiner Ehe mit Emma Meier, geb. Stark, gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor.

Dritte Generation:
Sohn Manfred begann am 1.3.1951 bei seinem Vater die Lehre als Schmied, die er am 25.2.1954 erfolgreich abschloss.
Bereits im Jahr 1948 übernahm Alfred Meier in Hohentengen einen Zweitbetrieb. Dieser war bis dahin von Frau Josefine Müller an Herrn Karl Frommherz verpachtet.
Ab 1952 war Manfred Meier selbständig und war im Zweitbetrieb tätig.
Er absolvierte vom 1.1.1958 bis 31.12.1958 das 5. Gesellenjahr in Heilshorn bei Bremen und vom 1.1.1959 bis 4.4.1959 besuchte er die Meisterschule in Lüneburg. Ab dem 5.4.1959 arbeitete er wieder im Zweigbetrieb in Hohentengen.
Schliesslich kaufte er 1961 von Josefine Müller die bis dahin vom Vater gepachtete Werkstatt mit dem dazugehörigen Grundstück. Nach Umbau und der Errichtung eines Wohnhauses machte er sich am 1.1.1962 in Hohentengen selbständig.
Im Jahr 1964 heiratete er Cäcilia, geb. Müller (aus CH Schwaderloch). Im Jahr 1973 entschloss man sich, das angrenzende Grundstück von der Witwe Alfred Bollers zu kaufen und erstellte 1975 darauf die heutige Schmiede und Bauschlosserei.

Vierte Generation:
In der heimischen Schlosserei erlernten auch die Söhne Martin und Jürgen von ihrem Vater das Schmiede- und Bauschlosser-Handwerk. Während Martin als Geselle im Betrieb mitarbeitete und sich zusätzlich als Bürokraft weiterbildete, besuchte Jürgen die Meisterschule in Konstanz und legte dort am 29.5.1991 die Meisterprüfung als Metallbauer ab.

Am 1.1.1991 wurde der Betrieb in eine GmbH ungewandelt und Manfred Meier nahm seine Söhne als Gesellschafter auf. Im April 2008 übergab Manfred Meier seine Gesellschaftsmehrheit an Sohn Jürgen.

Da die beiden Söhne Martin und Jürgen in Hohentengen sesshaft sind, hofft Manfred Meier, dass später einmal die Enkelkinder die Familientradition über die 4. Generation hinaus weiterführen werden.
Damit würde das Lebenswerk des Gründers Friedrich Meier weiterbestehen.

Das Wissen um das Schmiede- und Schlosserhandwerk wird nicht nur unter den Generationen weitergegeben, sondern auch an Lehrlinge und Mitarbeiter.
Alfred Meier hat das Erlernte an drei junge Mitarbeiter weitergegeben, Manfred Meier bildete insgesamt 12 Lehrlinge aus und Sohn Jürgen hat sein Wissen bereits an drei weitere Auszubildende weitervermittelt.

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